Ostern in Attenhofen

Am 4. April 2021 werden in Attenhofen wieder Ostereier gesucht. Bei uns findest du Tipps und Ideen für die Gestaltung der Feiertage. Informiere dich außerdem über verschiedene Traditionen und Osterbräuche.

Osterkörbchen mit patellfarbenen Ostereiern.
© emmi/iStock

Ideen fürs Osterfest

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Ursprung und Brauchtum

Warum feiert man Ostern?

Ostern hat seinen Ursprung in heidnischen und jüdischen Traditionen. Die eigentliche Herkunft liegt im jüdischen Passahfest. Die Symbole der Fruchtbarkeit, wie den Osterhasen und die Ostereier, hat das Osterfest aus heidnischen Traditionen übernommen. Seit dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 n.Chr. feiert man das christliche Osterfest immer an dem Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Der christliche Hintergrund für Ostern ist die Auferstehung Jesu, der laut biblischem Zeugnis an einem Freitag vor Passah gekreuzigt wurde.

Ostersonntag in den nächsten Jahren

  • 2022: 17.04.2022
  • 2023: 09.04.2023
  • 2024: 31.03.2024

Wo kommt der Osterhase her?

Wusstest du, dass uns der Osterhase zum ersten Mal im 17. Jahrhundert begegnet ist? In einer Erzählung von Georg Franck von Frankenau wurde er über den übermäßigen Verzehr von Hühnereiern erwähnt. Die Tradition, dass der Hase der Eierbringer an Ostern ist, kam erst später dazu.
Seinen eigentlichen Bekanntheitsgrad erreichte der Osterhase dann im 19. Jahrhundert durch die industriell hergestellten Schoko- und Spielzeughasen. Als Sinnbild für Fruchtbarkeit passte der Hase somit auch in die Tradition des antiken Frühlingsfestes und wurde als Symbol in die christliche Osterzeit mit übernommen.

Woher stammt der Ostereier-Brauch?

Egal ob aus Schokolade, gekocht und bemalt oder als Dekoration – das Osterei ist an Ostern nicht mehr wegzudenken. Die Tradition des Eierfärbens hat mehrere Ursprünge. Einer davon steht im Zusammenhang mit der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag, in der der Verzehr von Eiern, Fleisch und Milch verboten war. Man kochte deshalb die Eier, um sie haltbar zu machen und färbte sie anschließend rot, damit man sie von den frischen Eiern unterscheiden konnte.

Osterbräuche: Feuer und Wasser

Die Osterfeuer gehen auf den heidnischen Brauch der Frühlingsfeuer zurück, mit denen ursprünglich der Wechsel von Winter auf Frühling feierlich begleitet wurde. Der Brauch des Osterfeuers kennt heutzutage viele Variationen. In manchen Regionen wird es bereits am Karsamstag entzündet, andernorts hingegen erst am Abend des Ostersonntags oder am Morgen des Ostermontags.
Die Geschichte der Osterkerze reicht bis ins 4. Jahrhundert zurück und steht im Zusammenhang mit der heidnischen Tradition der Brandopfer. In vorchristlichen Mythologien galt Licht bereits als ein Symbol des Lebens. Bei der Entstehung des Symbols der Osterkerze wurde dieser Gedanke dann übernommen und auf die den Tod überwindende, Auferstehung Christi übertragen.
Der Tradition nach muss das Osterwasser in der Nacht von Samstag auf Ostersonntag aus einem Bach geschöpft werden. Während des Transports zu seinem Bestimmungsort darf weder ein Tropfen verschüttet, noch ein Ton gesprochen werden, soll die heilige Reinheit des Wassers bewahrt bleiben. Dem Osterwasser wird eine heilende und verjüngende Wirkung zugesprochen.
Hefezöpfe mit Ostereiern im Hintergrund
©HaraldBiebel/iStock

Der Hefezopf

Die Tradition, Gebäck ohne Sauerteig herzustellen, geht auf die jüdische Tradition des Pessachfestes zurück. Im katholischen Osterbrauch findet man erste Belege für Hefezöpfe an Ostern im 12. Jahrhundert.

Die Heiliggeistkirche in München
© Tobias Kleiser

Karfreitagsratschen in Bayern

Am Karfreitag stehen die Kirchenglocken in Bayern still. Daher ziehen am Karfreitag Messdiener durch die Städte und Dörfer und rufen mit hölzernen Ratschen und Klappern zum Gebet in die Kirche auf – das sogenannte Karfreitagsratschen.


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