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    Schwanger in Deutschland

    meinestadt.de unterstützt dich bei der Hebammen-, Frauenarzt- und Krankenhaussuche. Informiere dich über die Entwicklung deines Babys im Schwangerschaftskalender und finde Tipps zu Themen wie Mutterpass und Mutterschutz, Elterngeld sowie den anfallenden Vorsorgeuntersuchungen.

    Schwangerschaftskalender

    4. bis 7. Woche

    Ab dem Tag, an dem normalerweise die Periode beginnt, zeigt ein Schwangerschaftstest erstmals ein positives Ergebnis an.

    Jetzt heißt es: kein Alkohol und keine Zigaretten mehr.

    Ebenfalls sollte man vor der Einnahme von Medikamenten mit einem Arzt sprechen.

    Gerechnet wird vom ersten Tag der letzten Regel, wenn man per Test feststellt, dass man schwanger ist, ist man dies also bereits seit vier Wochen.

    In der 6. Schwangerschaftswoche sollte der erste Arztbesuch erfolgen.

    Ab der 7. Woche ist der Herzschlag bereits im Ultraschall sichtbar.

    8. bis 11. Woche

    Die erste Vorsorgeuntersuchung steht an.

    Der Mutterpass wird angelegt und erste Laborbefunde eingetragen.

    Ab der 9. Woche steht die erste große Ultraschalluntersuchung an, hier wird überprüft, ob ein Embryo zu erkennen ist, ob die Größe zum errechneten Geburtstermin passt, das Herz schlägt und eventuell Mehrlinge zu erwarten sind.

    In der Zeit entwickelt sich das Gehör des Babys.

    Ab der 10. Woche sind weitere Untersuchungen möglich: Chorionzotten-Biopsie, Nackenfaltentransparenz.

    Am Ende dieser Zeit wiegt das Baby rund 40g, die Augen waren bis zum jetzigen Zeitpunkt geschlossen und werden nun bis zum 6. Monat von den Lidern bedeckt.

    12. bis 15. Woche

    Die üblichen Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Müdigkeit und häufiger Harndrang lassen nach.

    Ab der 15. Woche können eine Amniozentese und ein Triple-Test durchgeführt werden.

    Dem Baby wachsen nun Haare und Nägel.

    Der Embyro wiegt jetzt circa 110g.

    Solltest du berufstätig sein, ist es von Vorteil, den Arbeitgeber frühzeitig über deine Schwangerschaft zu informieren.

    16. bis 19. Woche

    Der Bauch fängt an zu wachsen.

    Ab der 18. Woche kann die zweite große Ultraschalluntersuchung vorgenommen werden. Ob es ein Junge oder Mädchen ist, kann bei dieser Untersuchung oftmals festgestellt werden.

    Eine Fruchtwasseruntersuchung zur Untersuchung auf Chromosomenschäden ist ebenfalls jetzt möglich.

    In der Zeit entwickelt sich das Gehör des Babys.

    Das Baby wiegt nun rund 250g und ist circa 15cm groß.

    20. - 23. Woche

    Die Gebärmutter befindet sich nun auf Höhe des Bauchnabels.

    Plätze in Geburtsvorbereitungskursen sollten jetzt gebucht werden.

    Nachdem das Kind hören kann, kann es nun auch fühlen, etwa wenn der Bauch berührt wird.

    24. bis 31. Woche

    Das Baby empfindet Bewegungen der Mutter als beruhigend, wenn die Mutter schläft, ist das Kind hingegen wach.

    Die Augen sind nun wieder geöffnet, weswegen das Baby auch auf Lichtreize reagiert.

    Das Kind hat nun einen eigenen Schlafrhythmus entwickelt.

    In diesem Zeitraum steht die dritte Ultraschalluntersuchung an.

    Im Falle einer Frühgeburt hätte das Baby nun gute Chancen zu überleben.

    32. - 35. Woche

    Das Kind legt nun kräftig an Gewicht und Größe zu: bis zu 2,5 kg und 46 cm Größe sind normal.

    Dem Arbeitgeber sollte spätestens jetzt ein Attest über die Schwangerschaft vorgelegt werden.

    Eine Geburtsterminbescheinigung und eine Lohn- und Gehaltsbescheinigung musst du eine Woche vor der Mutterschutzzeit bei deiner Krankenkasse einreichen – nicht früher.

    Ab der 35. Schwangerschaftswoche beginnt der Mutterschutz, sprich die Zeit in der nicht gearbeitet werden muss bzw. darf. Dieser gilt insgesamt 14 Wochen: sechs Wochen vor der Geburt und acht danach.

    Ab jetzt sollte feststehen, wie und wo das Kind zur Welt kommen soll – wie wäre es mit einer Kreißsaal-Besichtigung?

    36. bis 40. Woche

    Durch die Senkwehen rutscht der Bauch wieder etwas hinunter.

    Zu den Senkwehen können sich Vorwehen bemerkbar machen, hier hilft ein warmes Bad.

    Das Kind kann nun jeden Tag das Licht der Welt erblicken.

    Behördengänge vor der Geburt

    Frühzeitig solltest du deinen Arbeitgeber über deine Schwangerschaft in Kenntnis setzen - nur so kann der Mutterschutz umgesetzt werden. In der 34. Schwangerschaftswoche musst du eine Geburtsterminbescheinigung und eine aktuelle Gehaltsbescheinigung bei deiner Krankenkasse abgeben. Mit diesen Informationen wird das Mutterschaftsgeld während des Mutterschutzes berechnet.

    Behördengänge nach der Geburt

    Sobald dein Kind geboren ist, müssen du es mit einer Geburtsbescheinigung des Krankenhauses beim Standesamt anmelden. Um Steuervorteile zu geniessen, solltest du jetzt auch dein Baby auf deiner Lohnsteuerkarte eintragen lassen - dazu suchst du einfach deine Stadtverwaltung auf.

    Elterngeld hingegen kannst du mit dem Tag der Geburt beantragen, es wird jedoch auch rückwirkend bis maximal drei Monate gewährt. Das Elterngeld wird bis zu 14 Monate gezahlt und beziffert sich auf 67 Prozent des Nettogehalts des Antragstellers.

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