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Die zehn fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands

Dem Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) folgend, präsentiert meinestadt.de Ihnen Städte über 200.000 Einwohner, in denen Fahrradfahren eher vergnügt als stresst. Zu 22 Kriterien hat der ADFC Radfahrer in Städten befragt. Die Kriterien reichen von der Akzeptanz des Radfahrens über das Ärgernis Fahrraddiebstahl bis hin zur Möglichkeit, zügig Rad zu fahren. Das Ergebnis präsentiert dir meinestadt.de hier.

Oberhausen
© Alexander Telieps

Platz 10: Oberhausen

Die Stadt Oberhausen ist als Autostadt bekannt und wird von den Fahrradfahrern dementsprechend auch weniger positiv bewertet, landet aber dennoch als Schlusslicht unter den Top 10, sie belegt im ADFC-Fahrradklimatest den zehnten Platz. Am westlichen Rand des Ruhrgebiets liegt die Stadt Oberhausen. Ungefähr 214.000 Einwohner leben hier. Ausschlaggebend für die gute Positionierung der Stadt ist die allgemein positive Bewertung des Spaß-Stress-Faktors beim Fahrradfahren. Deutlich stimmten die Befragten für Spaß und gegen Stress auf Oberhausens Straßen. Auch in der Kategorie Sicherheitsgefühl wird die Stadt gut bewertet. Fahrradfahrer fühlen sich demnach vergleichsweise gut behütet. Negativ bewertet werden die Falschparkerkontrollen auf Radwegen durch die Stadt sowie die Bereitstellung von öffentlichen Leihfahrrädern.

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Leipzig

Platz 9: Leipzig

Leipzig steht gut da: Hier haben Radfahrer besonders viel Freiraum. Knapp über eine halbe Million Menschen leben in Leipzig. Das Fahrradfahren scheint für viele zum Alltag zu gehören, zumindest tendieren die Meinungen, ob Spaß oder Stress auf Leipzigs Straßen überwiegt, deutlich zu ersterem. Wie bei den besser platzierten Städten, ist auch in Leipzig die schnelle Erreichbarkeit des Stadtzentrums ein wichtiger Punkt. Geöffnete Einbahnstraßen sowie Führungen abseits der Hauptstraßen stützen den guten Wert. Dennoch, in einigen Kategorien stellen die Befragten der Stadt Leipzig die bis hierhin schlechtesten Werte aus. So zum Beispiel bei der Akzeptanz des Radfahrens auf Leipzigs Straßen. Vor allem mit den Autofahrern liegen die Radfahrer im Clinch. Bei der Wegweisung für Radfahrer, so zeigte die Umfrage, ist die Stadt gefordert, die Initiative zu ergreifen.

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Rostock

Platz 8: Rostock

Sehr angenehm soll das Radfahren in Rostock sein. Auch wenn sich Rad- und Autofahrer auf Rostocks Straßen wenig schenken. Die achtplatzierten Rostocker Radfahrer sind schon weitaus weniger überzeugt von der Fahrradfreundlichkeit ihrer Heimat als ihre besser platzierten Mitkonkurrenten. Hoch bewertet ist die weite Verbreitung des Fahrrads als gewähltes Fortbewegungsmittel, auch für Fahrräder geöffnete Einbahnstraßen machen das Radeln in der Hansestadt angenehm. Dass hier nicht alles rosig ist, zeigen die schwach bewerteten Kriterien "Wegweiser für Fahrräder" und "Kontrolle von Falschparkern auf Radwegen" durch die Stadt. Diese machen den Rostocker Fahrradfahrern weiterhin das Leben etwas schwerer.

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braunschweig

Platz 7: Braunschweig

Mit ihren 248.023 Einwohnern ist sie nach Hannover die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. Dennoch gilt Braunschweig als eine Stadt der kurzen Wege. Hier kann man das Auto auch mal stehen lassen, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder zu Fuß gehen. Oder das Rad nehmen. Die Stadt arbeitet zudem kontinuierlich an einer Verbesserung des fahrradfreundlichen Klimas, das schlägt sich auch in der Bewertung und dem Ranking der Stadt in der Umfrage nieder. Auf Platz sieben landet Braunschweig deshalb wegen eben dieser Kriterien: der guten Erreichbarkeit des Stadtzentrums durch das Fahrrad und den für Fahrräder geöffneten Einbahnstraßen. Negativ bewertet sind die engen Radwege und die wenig attraktive Fahrradmitnahme in Bus und Bahn.

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Kiel
© frankix/iStock

Platz 6: Kiel

Auch in Kiel lässt sich gut mit dem Fahrrad fahren. Den zweiten Platz belegt die Stadt im Norden der Republik nicht nur, weil im Norden alles so schön platt ist. Kiel scheint auch in anderer Hinsicht fahrradfreundlich zu sein. Vor allem, dass man als Fahrradfahrer Einbahnstraßen gegen die Fahrtrichtung befahren darf, freut die Kieler.

Die schlechteste Note geben die Kieler den Anbietern des öffentlichen Nahverkehrs. Für die Mitnahme von Fahrrädern in Fahrzeugen der städtischen Verkehrsbetriebe scheint kein Platz zu sein. Auch Falschparker auf Radwegen verursachen Stimmungsdämpfer und tragen zum eher mäßigen Verhältnis zwischen Rad- und Autofahrern bei.

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bremen

Platz 5: Bremen

Bei den Radfahrern im Stadtstaat Bremen steht das Fahrradfahren für mobile Entspannung. An fünfter Stelle des ADFC-Klimatests liegt Bremen. Unter den ersten fünf Städten dieser Rangliste ist Bremen mit Abstand die flächengrößte. Dennoch stellt die Kategorie "Erreichbarkeit Stadtzentrum" einen der Spitzenwerte dar. Auch in Bremen werden Einbahnstraßenöffnungen für Radfahrer und erkennbare Radwege gefeiert. Trotzdem haben die Fahrradfahrer der Weserstadt einiges zu bemängeln.

Neben den üblichen Klagen gegen Falschparker auf Radwegen und zu autofreundliche Ampelschaltungen im Stadtverkehr, ist für die Befragten der um sich greifende Fahrraddiebstahl das Ärgernis erster Klasse. Auch Hindernisse, Konflikte mit Autofahrern und die Breite der Radwege werden beanstandet. Den insgesamt zweitbesten Wert aller Städte, dicht hinter Münster, erhielt Bremen in der Kategorie "Alle Bevölkerungsgruppen". Demnach ist Bremen eine Stadt, in der in allen Bevölkerungsgruppen Fahrrad gefahren wird. Das wiederum erklärt auch den guten Wert der Kategorie "Akzeptanz des Fahrradfahrens".

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hannover rathaus

Platz 4: Hannover

In der Kategorie Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln erhielt die Landeshauptstadt von Niedersachsen einen Top-Wert. Mit Hannover ist auf dem vierten Platz die erste Stadt mit über 500.000 Einwohnern gelandet. Unter der größeren Flächenausdehnung einer Stadt kann die Lust, das Fahrrad zu benutzen, sinken. In Hannover scheint dies aber nicht der Fall zu sein. Denn in der niedersächsischen Landeshauptstadt stellt die Kategorie "Erreichbarkeit des Stadtzentrums" den besten Wert dar. Schnell erreichbar ist das Stadtzentrum zum Beispiel durch die Öffnung der Einbahnstraßen, die zweite Kategorie, in der Hannovers Radfahrer ihrer Heimatstadt einen Spitzenwert attestieren. Dicht gefolgt von der Kategorie "Führung abseits von Hauptstraßen". Auch dies spricht für zügiges Fortkommen in der niedersächsischen Metropole.

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freiburg altes rathaus

Platz 3: Freiburg im Breisgau

Freiburg und das Fahrrad, das ist unzertrennbare Liebe und zwar auf ewig. Kein Wunder also, dass Freiburg auf Platz 3 beim ADFC-Fahrradklima-Test landet. In der Universitätsstadt im Schwarzwald fahren wirklich alle Rad. Die Radwege sind dementsprechend sauber, die regelmäßige Reinigung wird hier als besonders positiv wahrgenommen, ebenso die positive Werbung und Unterstützung, die von der Stadt für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Rad betrieben wird. Warum aber gelangt die Rad-Metropole aber nicht auf Platz eins des Siegertreppchens? Die Antwort ist einfach: Die Freiburger lieben das Fahrrad so sehr, dass sie es sich ständig gegenseitig klauen. Und Fahrraddiebstahl ist leider nicht besonders fahrradfreundlich.

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Karlsruhe

Platz 2: Karlsruhe

Dank der Lage in der Rheinebene, dem gemäßigten Klima – Karlsruhe besitzt die zweitmeisten Sonnenstunden in ganz Deutschland – und dem kompakten Stadtkern finden Radler in Karlsruhe die idealen Voraussetzungen für abwechslungsreichen Fahrspaß und einen verdienten zweiten Platz im Ranking um die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands. Neben der guten Erreichbarkeit des Zentrums finden auch das große Angebot an öffentlichen Leihfahrrädern viel Anklang. Negativ auch hier: Langfinger, die dem Fahrrad Beine machen, vermiesen das Fahrradvergnügen in der Stadt. Und auch an der schlecht gelösten Führung für Fahrräder an Baustellen kann die Stadt noch arbeiten.

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muenster

Platz 1: Münster

Den meisten wird, spricht man von Fahrradstadt in Deutschland, Münster einfallen. Erwartungsgemäß belegt Münster mit Abstand den ersten Platz im ADFC-Fahrradklimatest. Das Münster der Gewinner der Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern ist, überrascht wohl die wenigsten. Wer bereits einmal in Münster war, dem dürfte die Menge an Zweirädern im Stadtbild nicht entgangen sein. Somit wird deutlich, warum Münster in nahezu allen Test-Kriterien mit Bestnoten abschließen konnte. Einzig beim Fahrraddiebstahl schafft es Münster nicht einmal in die Top10.

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