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Ursprung und Brauchtum

Warum feiert man Ostern?

Ostern hat seinen Ursprung in heidnischen und jüdischen Traditionen. Seine eigentliche Herkunft liegt im jüdischen Passahfest. Die Symbole der Fruchtbarkeit, wie den Osterhasen und die Ostereier, hat das Osterfest aus heidnischen Traditionen übernommen. Seit dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 n.Chr. feiert man das christliche Osterfest immer an dem Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Der christliche Hintergrund für Ostern ist die Auferstehung Jesu, der laut biblischem Zeugnis an einem Freitag vor Passah gekreuzigt wurde. Damit wiederum eng verbunden ist die heidnische Tradition, im Frühling die Wiederkehr des Lebens zu feiern. Im Mittelalter wurde Ostern als Jahresbeginn gefeiert.

Der Osterhase

Der Osterhase ist neben dem Osterei das bekannteste Symbol für Ostern. Zum ersten Mal begegnet uns der Osterhase im 17. Jahrhundert, als er von Georg Franck von Frankenau in einem medizinischen Traktat über den übermäßigen Verzehr von Hühnereiern erwähnt wird. Zu der Tradition, dass der Hase der Eierbringer an Ostern ist, gibt es mittlerweile einige Hypothesen. Seinen eigentlichen Bekanntheitsgrad erreichte der Osterhase dann im 19. Jahrhundert durch die industriell hergestellten Schoko- und Spielzeughasen. Als Sinnbild für Fruchtbarkeit passte der Hase in die Tradition des antiken Frühlingsfestes und wurde als Symbol in die christliche Osterzeit mit übernommen.

Die Tradition des Ostereis

Egal ob aus Schokolade, gekocht und bemalt oder als Dekoration - das Osterei, das wie der Hase als Symbol der Fruchtbarkeit aus der Zeit des heidnischen Frühlingsfestes stammt, ist nicht mehr vom Osterfest wegzudenken. Die Tradition des Eierfärbens hat mehrere Ursprünge. Einer davon steht im Zusammenhang mit der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag, in der der Verzehr von Eiern, Fleisch und Milch verboten war. Man kochte deshalb die Eier, um sie haltbar zu machen und färbte sie anschließend rot, damit man sie von den frischen Eiern unterscheiden konnte. Ostereier in vielen verschiedenen Varianten findet man auf einem der zahlreichen Ostereiermärkte.

Ostermärkte in Duisburg
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Osterbräuche: Feuer und Wasser

Das Schöpfen von Osterwasser sowie das Entzünden von Osterfeuern reichen in ihrem Ursprung bis in die vorchristliche Zeit zurück. So wurde Wasser bereits bei den Germanen in Gedenken an die Göttin Ostera verehrt. Die Osterfeuer hingegen gehen auf den heidnischen Brauch der Frühlingfeuer zurück, mit denen ursprünglich der Wechsel von Winter auf Frühling feierlich begleitet wurde.

Osterfeuer

Der Brauch des Osterfeuers kennt viele Variationen. In manchen Regionen wird es bereits am Karsamstag entzündet, andernorts hingegen erst am Abend des Ostersonntags oder am Morgen des Ostermontags. Eine weitere Variation stellen auch Gegenstände oder Puppen dar, die Judas Isachariot repräsentieren sollen und manchen Osterfeuern beigegeben werden.

Osterwasser

Der Tradition nach muss das Osterwasser in der Nacht von Samstag auf Ostersonntag aus einem Bach geschöpft werden. Während des Transports zu seinem Bestimmungsort darf weder ein Tropfen verschüttet, noch ein Ton gesprochen werden, soll die heilige Reinheit des Wassers bewahrt bleiben. Dem Osterwasser wird eine heilende und verjüngende Wirkung zugesprochen.

Osterkerze

Die Geschichte der Osterkerze reicht bis ins 4. Jahrhundert zurück und steht im Zusammenhang mit der heidnischen Tradition der Brandopfer. In vorchristlichen Mythologien galt Licht bereits als ein Symbol des Lebens. Bei der Entstehung des Symbols der Osterkerze wurde dieser Gedanke dann übernommen und auf die den Tod überwindende, Auferstehung Christi übertragen.

So feiert die Welt Ostern

Smigus Dyngus

In weiten Teilen Polens sollten am Ostermontag Damen allen Alters das Haus nur in wasserfester Kleidung verlassen. Zu Smigus Dyngus heißt es nämlich Wasser marsch und jede Frau, die sich hinaus wagt, wird zum Ziel von Wasserpistolen, Wasserbomben und im schlimmsten Fall gar zum Opfer ganzer Wassereimer. Besonders Unglückliche landen mitunter sogar im örtlichen Brunnen. Übel nehmen diesen feucht fröhlichen Überfall aber nur die Wenigsten, denn der kalte Schrecken wird häufig durch die Bekundung herzlicher Zuneigung ausgeglichen. Der Brauch geht auf die Taufe des polnischen Königs Mieszko im Jahr 966 zurück. Der Geburtsstunde des polnischen Katholizismus.

Ausgelassene Eierschlacht

In Bulgarien landen die Ostereier nicht nur auf dem Frühstückstisch, sondern im rohen Zustand auch auf den Mauern von Häusern und Kirchen oder auf den Köpfen von geliebten Familienmitgliedern. Die Legende besagt, wessen Ei trotz eines beherzten Wurfs heile bleibt, wird im kommenden Jahr das erfolgreichste Familienmitglied.

Osterbilby

Der Hase genießt in Australien keinen guten Ruf. Im 18. Jahrhundert von Einwanderern ins australische Ökosystem eingeführt, vermehrte sich Meister Lampe ohne natürliche Fressfeinde im wahrsten Sinne des Wortes wie die Karnickel. Da es aber auch Down Under nicht ohne ein festliches Maskottchen geht, tritt hier das Osterbilby an Stelle des Osterhasens. Das Bilby, zu Deutsch Kaninchennasenbeutler, hat eine langgezogene Schnauze und lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Spitzmaus und Zwergkaninchen beschreiben.

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